Wir sind für dich da
Mo-Mi 13-17 Uhr
Do 9-19 Uhr
Pilgerimgasse 22-24
Stiege 1/Tür 1
1150 Wien
Tel.: 01 / 789 45 45

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Team

Siggi Bacher

Mag.ª Sigrun Bacher
M.I.T.

  • Was machst Du im sprungbrett?
    Ich bin im Projekt M.I.T. als Beraterin tätig. M.I.T steht für Mädchen und junge Frauen in Handwerk und Technik. Ich begleite und berate Mädchen auf ihrem Weg zu einer Lehrstelle und wenn sie wollen auch während der gesamten Lehrzeit.
  • Was sind die Highlights in Deiner Arbeit?
    Wenn ich bei der Suche nach einer passenden Lehrstelle eine gute Unterstützung bin ist das ein Highlight in meiner Arbeit. Auch wenn ich eine positive Beziehung zu einem Mädchen aufbauen und sie auf einem Teil ihres Lebensweges begleiten kann, sie aus einer Beratung gestärkt herausgeht, ist die Arbeit für mich eine besondere Freude. Wenn ich mit meinen tollen Kolleginnen lachen kann.
  • Was machst Du so, wenn Du nicht im sprungbrett bist?
    Ich lese gerne und viel, liebe Musik und gehe deshalb gerne zu Konzerten. Besonders freue ich mich wenn ich meine Freundinnen zu einem „Frauenabend“ treffe und angeregte Diskussionen führe. Zu später Stunde wird dann lautstark diskutiert und gelacht. Früher war ich gerne viel unterwegs um andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Jetzt bin ich, weil ich Familie habe, viel häuslicher geworden. Ich bin professionelle „Buchvorleserin“ und kenne den Tiergarten Schönbrunn schon in und auswendig.
  • Wie soll Dein zukünftiges Leben auf keinen Fall aussehen?
    Düster, Grau in Grau, einsam, freud- und gefühllos, kalt.
  • Für was würdest Du Dein letztes Hemd/Bluse hergeben?
    Nicht für wen, sondern für was ist gefragt: Für den Punkt wo befreundete Wege zusammenlaufen. „Da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.“ Demian, Hesse
  • Welche Frau ist für Dich ein Vorbild?
    Die Mutter, in einem kleinem Dorf im Sudan, die sich als einzige Frau im Dorf gegen die Beschneidung ihrer Töchter entscheidet imponiert mir, ist mir ein Vorbild, diese Frau finde ich toll.
    Jede Frau in der westlichen Welt, welche ihren eigenen Weg geht, ungeachtet der gesellschaftlichen und familiären Zwänge zu sich selbst steht und dadurch anderen Mut macht ist für mich eine Heldin.
  • Was bringt Dich auf die Palme?
    Nach oben buckeln und nach unten treten. Ungerechtigkeit.
  • Was wolltest Du mit 14 Jahren werden?
    Strassenkünsterin oder Punk. Ich wollte aus dem konservativen bürgerlichen System aussteigen. Es gab viele Dinge gegen die ich mich aufgelehnt habe. Heute habe ich einen Weg gefunden gesellschaftliche Gegebenheiten und innere Überzeugungen nebeneinander stehen zu lassen. Ich bin toleranter geworden.


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