amaZone 2005
Die amaZone-Award-Verleihung 2005
2005 in der Kategorie Grossbetriebe
In der Kategorie Grossbetriebe ging der Preis an die Magistratsabteilung 2-Lehrlingsmanagement der Gemeinde Wien für ihre überzeugende Weiterentwicklung in der Ausbildung von Mädchen. Seit Jahren setzt das Lehrlingsmanagement der Stadt auch auf die Ausbildung von Mädchen in ehemals traditionellen Männerberufen. Im September 2005 haben erstmals zwei Mädchen eine Ausbildung zur KFZ-Technikerin-Elektrikerin begonnen. Eine eigene Mentorin für weibliche Lehrlinge, die Evaluierung der Ausbildungsangebote uvm. wurden als Gründe für die Auswahl der Jury genannt.

Die AmaZone in der Kategorie Grossbetriebe
ging an die MA2 Lehrlingsmanagement ...
2005 in der Kategorie Klein und Mittelbetriebe
In der Kategorie Klein- und Mittelbetriebe wurde die Firma Grosse&GPS Industrie- und Marinemotoren ausgezeichnet. GPS baut und repariert Bootsmotoren. Seit einem Jahr bildet die Firma ein Lehrmädchen zur KFZ-Technikerin aus. Das klischeeunabhängige Frauenbild in der Ausbildung, die Stärkung des Lehrmädchens in ihrem Wissen und Können und die bewusste Entscheidung für einen weiblichen Lehrling überzeugten die Jury. Siemens Vorstand Mag.a Brigitte Ederer eröffnete die Veranstaltung im siemens forum als Haus-Frau, Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely führte die Verleihungen im Namen von sprungbrett als Ehrengast durch:"Dieser Preis", so Wehsely, "regt Wiener Betriebe dazu an, sich gezielt mit der Lehrausbildung von Mädchen auseinander zu setzen".

...in der Kategorie Klein-und Mittelbetriebe an GPS Grosse Industriemotoren
links außen: Dr.in Karin Thron, Frau in der Wirtschaft,
rechts außen: Dr.in Margarete Bican, sprungbrett
Dr.in Margarete Bican, Geschäftsführerin von sprungbrett: "Best practice Beispiele auf betrieblicher Ebene öffentlich zu machen ist das Anliegen der amaZone. Wird Mädchenförderung wirklich Ernst genommen, braucht es von Seiten der Betriebe konkrete Maßnahmen auf strukureller oder auch räumlicher Ebene."
Ca. 40 Lehrmädchen, die eine Lehre in einem technischen Beruf absolvieren, waren bei der Veranstaltung anwesend und in einem Workshop aktiv beteiligt.
Auf der Bühne der amaZone hatten sie eine Plattform, die Inhalte ihrer Ausbildungen zu zeigen, sowie die Ausbildungssituation aus ihrem Blickwinkel zu präsentieren.
Dem Festakt vorgelagert waren 2 Stunden Workshops für Mädchen: An die 80 Schülerinnen haben teilgenommen und sich damit ihrer persönlichen Berufsorientierung gewidmet.
